Im 1. BA des geplanten Justizzentrums Leipzig wurde die Staatsanwaltschaft in zwei denkmalgeschützten Gebäudeteilen, sowie in einem Neubau als Verbindungsbau auf dem ‚Fußabdruck‘ der ehemaligen JVA Leipzig untergebracht. Die Herausforderung die 8.000 m² Nutzfläche sinnvoll in den Bestandsgebäuden und dem im Blockinnenbereich angeordneten Neubau unterzubringen, sowie für alle Bereiche eine angemessene Gestaltung zu entwickeln, war ein toller Spannungsbogen in der Planungsphase. Die anspruchsvolle Ausführung in beengten Platzverhältnissen und unter Wahrung der denkmalpflegerischen Vorgaben hat die Bauphase geprägt. Der Verbindungsbau war ein Brückenschlag auch in Hinblick auf die Erschließung. Ein repräsentatives Haupttreppenhaus vermittelt zwischen den verschiedenen Ebenen der Bestandsgebäude.