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Planerinnen in Sachsen

Nora Noack

Welche Erfahrung, welches Ereignis war für deinen beruflichen Werdegang prägend?

Die faszinierende Andersartigkeit der japanischen Architektur und die damit verbundene neue Raumerfahrung während meiner ersten Zeit in Japan führten zu meiner Entscheidung Architektur zu studieren. 

Meine vertiefte Auseinandersetzung mit japanischer Architektur und Stadträumen durch weitere Aufenthalte prägte meine Haltung sowie Herangehensweise an das Entwerfen entscheidend. 

Welche strukturellen Änderungen würdest du dir am Berufsbild wünschen?

Die Architektinnen aus meiner Generation, und natürlich folgender, sollte in der Öffentlichkeit sichtbar werden, in Führungspositionen gelangen und durch öffentliche Wertschätzung bestärkt werden. Grundsätzlich sollten Frauen gleichermaßen in Gremien wie auch im alltäglichen Planungsprozess in Besprechungen vertreten sein.

Woran würdest du gerne mal arbeiten?

Grundsätzlich ist jede Aufgabe erst einmal interessant. Im Besonderen interessiert mich die Arbeit im Bestand und das darin schlummerende Potential. Dabei würde ich gern einmal an einem Typologietransfer arbeiten. 

Außerdem ist es mein Traum ein Projekt in Japan zu realisieren.

    Werdegang

  • 2009 – 2016

    Diplom-Studium UdK Berlin / 2014 Auslandsstudium Musashino Art University Tokyo 

  • 2015

    Praktikum Robertneun Berlin 

  • 2016 – 2022

    Mitarbeit O&O Baukunst Berlin

  • seit 2023

    Mitarbeit npp Dresden 

  • 2024

    Praktikum Kengo Kuma Tokyo 

  • 2024

    Bürogründung WERCK mit Samuel Barckhausen

    Mitgliedschaften, Verbände, Ehrenamt

  • Architektenkammer Sachsen

  • Kunstverein Dresden

Welches Buch/Film/Ausstellung würdest du einer anderen Planenden empfehlen?

"Perfect Days" von Wim Wenders