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Planerinnen in Sachsen

Michaela Noack

Welche Erfahrung, welches Ereignis war für deinen beruflichen Werdegang prägend?

In einem Schülerpraktikum im Architekturbüro des Wohnungsbaukombinates Dresden bei Dr. Claudia Schrader habe ich am städtebaulichen Modell des Neubaugebietes Bautzen -Gesundbrunnen 1978 mitgearbeitet. Freiraumgestaltung und Landschaft war seinerzeit ein wichtiges Thema und haben mich inspiriert Landschaftsarchitektur zu studieren.

Welche strukturellen Änderungen würdest du dir am Berufsbild wünschen?

Landschaftsarchitektur muss interdisziplinär mit Architekten und Fachplanern fachübergreifend als Transformationsprozess begriffen und gelebt werden, nicht „Jeder macht seins“. Das muss in der Gegenwart stärker an den Hochschulen gelehrt werden. Mutiger Denken und Planen.

Woran würdest du gerne mal arbeiten?

Ein low-budget Projekt oder re-use Projekt nach tatsächlichem Planungsaufwand honoriert bekommen. UND Meine Berufserfahrung in der Landschaftsarchitektur und intelligentem Flächenmanagement im ländlichen Raum einbringen in der Gestaltungskommission.

    Werdegang

  • 1981-1986

    Studium der Landschaftsarchitektur an der TU Dresden

  • 1986-1991

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Landschaftsarchitektur und Städtebau TU Dresden

  • seit 1991

    Freiberufliche Landschaftsarchitektin mit Büro Noack Landschaftsarchitekten

    Mitgliedschaften, Verbände, Ehrenamt

  • Freundeskreis der Hochschule für Bildende Künste e.V.

  • Kunstverein Dresden e.V

  • Freunde des Bildungsgutes Schmochtitz e.V.

  • Förderverein Müritz Nationalpark e.V.

Welches Buch/Film/Ausstellung würdest du einer anderen Planenden empfehlen?

G. Vogt / T. Kissling: „Miniatur und Panorama“ und „Mutation und Morphose“, Wolfgang Rauda „Lebendige Städtebauliche Raumbildung“, Pina Bausch: "Ballette Cafe Müller", "Vollmond", "Frühlingsopfer"