Skip to content
Planerinnen in Sachsen

Ellen Kafka

Welche Erfahrung, welches Ereignis war für deinen beruflichen Werdegang prägend?

Schlüsselübergaben sind immer mit Freude verbunden. Ich finde es besonders motivierend, dass die Objekte mit Begeisterung von den Nutzer:innen übernommen werden. Es zeigt mir, dass es gelungen ist, ihre Bedürfnisse mit der Planung abzubilden

Welche strukturellen Änderungen würdest du dir am Berufsbild wünschen?

Ich habe mich bewusst dazu entschieden, als freie Architektin zu arbeiten und wünsche mir mehr Chancen für kleine und mittlere Architekt:innen Büros bei öffentlichen Vergaben.Große Büros, die interdisziplinär arbeiten und mehrere Standorte haben, haben viel größere Chancen.Heutzutage fehlt die Wertschätzung für Gestaltung und das Bewusstsein dafür, dass Räume Menschen prägen. Technische Vorgaben und wirtschaftliche Belange zählen viel mehr als gestalterische Aspekte. Ich wünsche mir einen bedachteren Umgang mit Ressourcen.

Woran würdest du gerne mal arbeiten?

Am liebsten arbeite ich an Projekten, bei denen Design und nachhaltige Funktionalität gefragt sind.

    Werdegang

  • 1995-2000

    Studium der Architektur an der HTWK-Leipzig

  • 2000-2003

    tätig als angestellte Architektin

  • 2004-2018

    selbstständige Architektin in Gesellschaft mit der Architektin Claudia Bucher als „Bucher-Kafka-Architektur'', Leipzig

  • 2012-2014

    Teilnahme an Seminaren an der OSTKREUZSCHULE für Fotografie, Berlin

  • seit 2019

    tätig als freie Architektin

    Mitgliedschaften, Verbände, Ehrenamt

  • Architektenkammer Sachsen

Welches Buch/Film/Ausstellung würdest du einer anderen Planenden empfehlen?

Nan Goldin "This Will Not End Well" in der Neuen Nationalgalerie Berlin